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Impuls des Tages im Juli & August

05. August

 

Text im Bild:

 

Regentag
Wir wissen
aber, dass
denen, die
Gott lieben
alle Dinge
zum Besten
dienen, - 
denen,
die nach
seinem Rat-
schluss
berufen sind.

 

(Römer 8,28)

 

Renate Weiss

04. August

 

Phil  4:19: "Mein Gott wird euch aus seiner überaus reichen Herrlichkeit durch Jesus Christus alles geben, was ihr braucht."

 

Ist das nicht ein fantastischer Vers? Einen, den man gar nicht oft genug lesen kann. Eins unserer Grundbedürfnisse ist doch zu wissen, dass wir versorgt sind. Durch Paulus spricht Gott diesen Vers ganz explizit den Philippern zu. Gerade erst haben die Gläubigen einen Teil von ihrem Hab und Gut geteilt und Paulus zukommen lassen um ihn zu unterstützen. Das war nicht nur eine sehr edle Geste, sondern zeigt ja auch ihr Vertrauen in Gott, dass er sie versorgt. Und Paulus spricht es Ihnen noch einmal explizit zu. Ihr Vertrauen ist nicht umsonst. Das ist es bei Gott nie.

 

Mich persönlich hat genau dieser Vers in einer Zeit begleitet, in der ich mich in besonderer Weise von Gott abhängig gemacht habe. Gott hat mich herausgefordert diesen Weg zu gehen, und dieser erforderte Vertrauen in Ihn. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Gott sein Versprechen nicht nur hält, sondern uns, in seiner Abhängigkeit lebend, reich beschenkt.

Für mich ist dieses spezielle Erlebnis einige Jahre zurück und trotzdem kann ich bis jetzt davon zehren. Aber ich merke, dass die Entscheidung Ihm zu vertrauen, jeden Tag neu gefällt werden muss. Manchmal fällt mir das schwer, auch wenn ich eigentlich weiß, dass es keinen Grund gibt Gott zu misstrauen.

Da dieser Vers nicht nur den Philippern gilt, sondern einem jeden von uns, möchte ich mich an diesem Tag ganz bewusst dazu entscheiden, Ihm zu vertrauen und alle meine Bedürfnisse Ihm abzugeben.

 

Daniel Schweigler

Photo by Hüseyin on Unsplash

31. Juli

In einer wunderbaren abendlichen Stimmung habe ich gestern den Mond hinter ein paar Wolken versteckt gesehen. Seine Kontur war sehr klar, trotzdem haben einige Wolken Ihnen etwas verschleiert. Beinahe hätte ich ihn überhaupt nicht gesehen, da ich mal wieder recht eilig von A nach B wollte.

Das ist ein gutes Bild für mein Alltag mit Jesus. Oft geht es mir so, dass ich viele Dinge auf einmal machen will und ich mich auf die  Arbeit, Freunde, Hobbys konzentriere. Gefühlt rennt mir jeden Tag die Zeit davon.

Der Anblick des Mondes  mit den Wolken mach mir klar, mein Alltag kann genauso wie ein Wolkenschleier in der Beziehung zu Jesus wirken.

Die Erfüllung, Frieden, Ruhe, Freude die ich suche, kann mir die Hektik nicht bieten. Ich merke wie wichtiges ist, sich wirklich bewusst auf Jesus einzulassen und bei ihm zur Ruhe zu kommen. Und ich möchte dich und mich dazu ermutigen, immer wieder im Alltag inne zu halten und die Nähe zu Jesus zu suchen.

 

Daniel Schweigler

Photo by Andrés Gómez on Unsplash

24. Juli


"Als er aber zu reden aufgehört hatte, sprach er zu Simon: Fahre hinaus auf die Höhe und lasset eure Netze zu einem Fang hinunter! Und Simon antwortete und sprach: Meister, wir haben die ganze Nacht hindurch gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort will ich das Netz auswerfen! Und als sie das getan, fingen sie eine große Menge Fische; aber ihr Netz zerriß." (Lukas 5, 4-6 Schlachter)

Was für ein Humbug haben sich die Jünger wohl gedacht. Am hellichten Tag ein Netz auswerfen? Das war absolut unüblich und auch nicht sinnvoll, denn die Fische vergraben sich tagsüber am Boden und sind dann nicht gut zu fangen. Selbst in der Nacht waren die Netze leer gewesen.
Und gleichzeitig denke ich mir auch: was für ein Vertrauen! Obwohl Jesus etwas sagt, dass realistisch gesehen nicht sinnvoll war, führte Simon, Jesu Anweisungen aus. Er vertraut ihm blind. Und die Belohnung für dieses Vertrauen? Die Jünger fangen Fische. Und nicht nur eine Hand voll, sondern so viele, dass die Netze reißen.
Und was kann ich für mein Leben aus dieser Begebenheit lernen? Die Ideen Gottes, bzw. die Impulse Gottes die in mein Leben kommen sind auf den ersten Blick vielleicht nicht immer sinnvoll. Vielleicht gehen diese Ideen auch genau in die entgegengesetzte Richtung meines eigenen Plans. Aber gleichzeitig lehrt mich diese Begebenheit auch: Wenn ich Gottes Impulsen vertraue und ihnen folge, dann werde ich reichlich belohnt. Wenn das nicht eine gute Verheißung für mein Leben ist! So will ich versuchen im Gebet Raum für Gottes Impulse zu lassen und zuzuhören. Und versuchen zu vertrauen und zu gehorchen, wenn Gottes Pläne ganz anders sind, als ich dachte.

 

Nina Freiburg

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21. Juli

 

Der Original-Text aus dem Lied "Gospel" (=Evangelium, gute Nachricht) der Autoren Bryan Fowler / Ryan Stevenson / Toby Mckeehan lautet wie folgt:

The amazing news of the Gospel
Is not that we can receive Jesus into our lives
But that He's already received us
Into His

 

Gestaltung: Daniel Schweigler

Photo by Nghia Le on Unsplash

20. Juli

 

Lukas 17, 15-19 (Luther 17)
"Einer aber unter ihnen, als er sah, dass er gesund geworden war, kehrte er um und pries Gott mit lauter Stimme und fiel nieder auf sein Angesicht zu Jesu Füßen und dankte ihm. Und das war ein Samariter. Jesus aber antwortete und sprach: Sind nicht die zehn rein geworden? Wo sind aber die neun? Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte, um Gott die Ehre zu geben, als nur dieser Fremde? Und er sprach zu ihm: Steh auf, geh hin; dein Glaube hat dir geholfen."


Jesus heilt zehn Aussätzige. Aussatz zu haben muss eines der schlimmsten Schicksale zur damaligen Zeit gewesen sein. Ausgestoßen! Aus der Gesellschaft, aus der Stadt und auch aus der eigenen Familie. Ungewissheit wie lange man noch leben wird, schreckliche Schmerzen, keine Perspektive.
Und dann kommt Jesus. Er läuft nicht weg wie die Anderen. Er schickt die Aussätzigen zum Priester. Und auch wenn die Aussätzigen selber dies zunächst wohl nur aus Gehorsam taten, sie gingen hin. Dort angekommen war das Wunder geschehen und der Aussatz bei allen geheilt.

Was dann passiert ist ziemlich erbärmlich. Nur einer kommt zurück und dankt Jesus für dieses Wunder.


Mein erster eingebildeter Gedanke, wenn ich diese Verse lese ist: So eine undankbare Haltung würde mir nicht passieren.

Dann aber fange ich an mich zu hinterfragen. Wie viele Dinge nehme ich als selbstverständlich hin? Wie oft ist mein Leben einfach viel zu schnell, sodass ich gar keine Zeit habe die kleinen Wunder Gottes zu sehen? Und wie oft nehme ich auch die Menschen in meinem Umfeld einfach hin, anstatt ihnen mal Danke zu sagen, was sie für mich tun.

Und ein weiterer Aspekt kommt durch diese Geschichten noch dazu: es geht nicht nur darum einem Menschen Dank zu geben. Wenn Gott in meinem Leben Wunder tut will nicht ich darüber prahlen, sondern von IHM erzählen, um Gott zu ehren. Und so will ich in eine besonders dankbare Woche starten. Machst du mit?
 

Nina Freiburg

Photo by Howie R on Unsplash

19. Juli

 

Spr 19:11: "Ein Mensch, der Einsicht hat, regt sich nicht auf,  es ehrt ihn, dass er Verfehlungen vergibt."

 

In der Theorie klingt dieser Vers ja eigentlich sehr logisch und leicht verständlich. Wer Geduld (hier mit Einsicht übersetzt) hat, kann leichter über Dinge hinwegsehen, wo er beispielsweise übervorteilt wird.

Ich finde es spannend über diesen Vers ein wenig tiefer nach zu denken. Ich sehe hier zwei Komponenten, bei der die innere Ruhe und Geduld sehr hilfreich sein kann:

A wenn andere mir gegenüber Fehler machen und

B wenn ich Fehler bei anderen entdecke.

 

Wie oft kommt es denn vor, dass andere mich übervorteilen oder Unrecht an mir tun? Wo ich persönlich darüber nachdenke merke ich, fallen mir gar nicht so viele Situationen ein und ich diesen Segen glaube ich viel zu wenig wertschätze.

Und die Situation, an die ich mich erinnere, gingen nicht an meine Existenz, sondern es war Klagen auf hohem Niveau. Dafür möchte ich Gott auf jeden Fall danken.

Gleichzeitig weiß ich aber, dass ich innerlich sehr aufgeregt war, unbedingt Gerechtigkeit habe wollte und ich in der Einsicht und Geduld durchaus noch wachsen kann.

Rückblickend hat es sich gar nicht gelohnt sich aufzuregen, das will ich mir für die Zukunft merken.

 

Genauso aber auch wenn andere Fehler machen: Wie schnell urteile ich innerlich und denke mir: "oh Mann, wie kann man nur? Ist doch klar, dass man das so und so macht."

Auch das lohnt sich nicht, lerne ich aus dem Vers oben. Geduld mit anderen haben ist eine Ehre. Und genau das bitte ich Gott an dem heutigen Tag und in der Begegnung mit anderen Menschen, dass er mir mehr Geduld und Liebe schenkt für mein Gegenüber.

 

Daniel Schweigler

Photo by Sarah Kilian on Unsplash

18. Juli

 

Gestaltung: Daniel Schweigler

Photo by Edu Lauton on Unsplash

15. Juli

 

Jesus schafft Einheit

 

Seit einiger Zeit denke ich über ein Thema nach, dass mir bisher eher „unwichtig“ war. Es handelt sich um das Thema: Einheit. Ich stelle mir immer wieder die Frage: Was verbindet uns miteinander? Und ich suche in der Bibel nach Antworten.

Der Apostel Paulus hat sich auch auf unterschiedliche Art und Weise mit diesem Thema auseinandergesetzt. Den Philippern hat er beispielsweise mitgegeben, dass sie dem Evangelium gemäß leben, wenn sie in einem Geiste stehen und für das Evangelium gemeinsam kämpfen.

 

Bei den Galatern dagegen musste er auf das Fundament der Einheit zu sprechen kommen. Paulus schrieb ihnen:

28 Hier ist anicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn bihr seid allesamt einer in Christus Jesus.[1]

Ziemlich falsch verstanden wäre es, wenn wir hier lesen: Jetzt werden alle Unterschiede eingeebnet oder ausgelöscht. Denn Paulus ging es nicht, um die Unterschiede an sich. Ihm ging es hier vielmehr um den Zugangsweg zu Gott und zur Rettung. Paulus hatte diese Zeiten noch kennengelernt.

Juden glaubten, wer wirklich Gemeinschaft mit Gott haben will, der muss Jude sein oder Jude werden. Heiden waren davon ausgeschlossen. Sie glaubten auch: Männer hätten einen besseren Zugang zu Gott als Frauen. Paulus versucht hier ein massives Missverständnis aufzuklären. All diese Fragen sind nicht mehr relevant.

 

„(Gal 3,26): Denn alle seid ihr Kinder Gottes durch den Glauben an (bzw. wörtlich in ) Jesus Christus.“

Jesus hat uns durch den Glauben an ihn, den Weg zur Gemeinschaft mit dem Vater geöffnet. Die einzige Voraussetzung ist nur der Glaube an ihn und das Leben in einer Beziehung mit ihm. In diesem Sinne ist keiner besser als der andere.

 

Ich beobachte immer wieder, dass wir ein Bedürfnis nach „Einzigartigkeit“ haben. Viele wollen sich von einer „grauen Masse“ abheben. Und trotzdem habe wir ein großes Bedürfnis so zu sein, wie andere und wir wollen dazugehören. Es gibt viele, die leiden, weil sie sich als „anders“ wahrnehmen. Jesus sagt: Du kannst zu mir gehören, wenn Du an mich glaubst. Deine Einzigartigkeit wird damit nicht aufgehoben. Trotzdem gehörst Du, wenn Du ganz Jesus glaubst, dazu.

 

Roland Jung

 

a Röm 10,12.

b 1. Kor 12,13

[1] Luther, M. (1984). Die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers (1984); Bible. German. Die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers (1984). (Gal 3,28). Deutsche Bibelgesellschaft.

Photo by Perry Grone on Unsplash

 

14. Juli

 

Gestaltung: Daniel Schweigler

Photo by Sander Weeteling on Unsplash

12. Juli


"Sei mir ein Fels zur Wohnung, um stets dahin zu gehen! Du hast geboten, mich zu retten, denn du bist mein Fels und meine Burg." (Psalm 71, 3 Elberfelder)

An diesen Vers wurde ich erinnert, als ich mit 2 Freunden über das Thema Umzüge gesprochen habe. 
Wie oft bist du schon umgezogen? Hast du dir das immer ausgesucht? Fällt es dir leicht neu anzufangen? Liebst du es Altlasten loszuwerden und neu anzufangen oder brauchst du das Gefühl, dass alles gleich bleibt?
Bei uns waren die Erfahrung sehr unterschiedlich. Und aus welchem Grund auch immer du umziehen musstest, die Probleme und Herausforderungen sind oft die Gleichen: Neue Arbeitstelle, neue Wohnung, Umzug, Kisten packen, ummelden, neue Freunde finden, neue Stadt erkunden, neuer Chor, neue Gemeinde und vieles mehr. 
Wie gut tut es da zu wissen, dass wir bei Gott immer ein zu Hause haben. In Ihm kann ich mich bergen, auf Ihn kann ich trauen und egal wie sich mein Leben auf den Kopf stellt, er hält mich fest. Er ist mein Fels, meine Burg und mein Anker. Und als Christ habe ich einen weiteren entscheidenden Vorteil. Egal wo ich hinkomme (zumindest in Deutschland) kann ich andere Christen treffen. Durch die Anbindung an eine Gemeinde kann ich schnell Anschluss finden und mich direkt verbunden fühlen, durch unseren Glauben. Wie gut, dass
Gott mir durch seine Gemeinde hilft, eine Heimat hier auf Erden zu finden.
Gleichzeitig kam mir dann aber auch dieser Vers in den Sinn:
"Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir." (Hebräer 13, 14 Elberfelder)
In allen Bemühungen sich ein gutes Umfeld hier auf der Erde zu verschaffen, sollten wir als Christen nie vergessen, für was wir

eigentlich leben. Der Blick auf das was kommt soll mein tägliches Handeln noch mehr bestimmen.
Ich wünsche dir heute also von Herzen, dass du eine Heimat findest: in deinem Umfeld, in deiner Gemeinde, in Gott und vor allem

in der Perspektive Ewigkeit!

 

Nina Freiburg 

Foto von cottonbro von Pexels

 

11. Juli

 

Offb. 22,20 "Der, der sich für die Wahrheit dieser Dinge verbürgt, sagt: "Ja, ich komme bald!"

 - "Amen, komm doch, Herr Jesus!" Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen!"

 

Ich lese derzeit das Neue Testament fortlaufend und bin nun am Ende der Offenbarung angelangt. Beim Lesen dieser Verse habe ich ein starkes Heimweh empfunden. Ich habe den Eindruck, dass der Herr Jesus bald kommt und seine Gemeinde von der Erde wegnimmt.

 

Dieses Ereignis der Entrückung wird von Paulus an verschiedenen Stellen beschrieben:

 

1. Thess 4 ab V. 15-18

"Denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen. Ein Kommando wird gerufen und die Stimme eines Engelfürsten und der Schall der Posaune Gottes

werden zu hören sein. Dann werden zuerst die Menschen auferstehen, die im Glauben an Christus gestorben sind.

Danach werden wir, die noch am Leben sind, mit ihnen zusammen in Wolken fortgerissen werden zur Begegnung mit dem Herrn in der Luft.

Und dann werden wir für immer bei ihm sein. Damit sollt ihr euch gegenseitig trösten.“

siehe auch 1. Kor. 15 ab V. 50

 

Da mich dieses Thema schon seit längerem interessiert, habe ich beobachtet, dass noch vor zwei Jahren nur wenige Leute darüber geredet haben. Aber seit Anfang 2020 ist die Anzahl von Video Botschaften zum Thema Entrückung (Englisch: rapture) weltweit stark angestiegen. Sehr viele Leute berichten, dass sie Träume und Visionen von Gott zu dem Thema bekommen und eine Dringlichkeit spüren, dass Jesus bald kommt. Diese persönlichen Berichte sind sind natürlich kein Beweis, aber wir wissen aus der Bibel, dass Gott tatsächlich auch auf diesem Weg zu uns sprechen kann. Daher finde ich das bemerkenswert.

 

Lasst uns jederzeit bereit dafür sein, und in froher Erwartung leben, dass Jesus kommt. Lasst uns diese Zeit gut nutzen, sein Evangelium zu bezeugen, damit möglichst viele Menschen in dieser "Ernte" mit zu Ihm kommen.

 

Sanja Volz

10. Juli

 

Heb 11:1: "Der Glaube aber ist die Grundlegung dessen, was man erhofft, der Beweis für Dinge, die man nicht sieht."

 

Glauben ist wie fliegen, nur krasser.

Wer nicht auf die physikalischen Gesetze der Aerodynamik vertraut, darauf dass die unsichtbare Luft dich sogar tragen kann, wird niemals erleben können was es heißt zu fliegen. Hat man sich aber erst einmal dazu überwunden, ist es ein faszinierendes Erlebnis.

 

Wer nicht auf die Worte der Bibel vertraut, darauf dass Gott real ist, hier ist und eine Beziehung zu dir haben will, Der wird niemals erleben was es heißt wirklich getragen zu sein oder echte Erfüllung, Vergebung,  bedingungslose Liebe zu erfahren.

Hat man sich aber erst einmal auf Gott eingelassen, schenkt ihr eine neue Identität und eine grandiose Perspektive in Ewigkeit.

 

Daniel Schweigler

Photo by Arnaud Mesureur on Unsplash

09. Juli

 

Ps 90:11-17: "Wer kennt denn die Macht deines furchtbaren Zorns, / wer rechnet denn wirklich damit?

So lehre uns bedenken unsere Lebenszeit, / damit Weisheit unser Herz erfüllt. Kehr doch wieder um, Jahwe! Wie lange zürnst du noch? / Hab Erbarmen mit uns, deinen Dienern.

Sättige uns morgens mit deiner Freundlichkeit, / dann sind alle unsere Tage von Freude und Jubel erfüllt. Erfreue uns so viele Tage, wie du uns niedergebeugt hast, / so viele Jahre, wie das Elend um uns war. Lass an deinen Dienern sichtbar werden, was du tust, / an ihren Kindern deine Herrlichkeit! Herr, unser Gott, zeig uns deine Freundlichkeit, / lass unsre Arbeit nicht vergeblich sein, / ja, lass gelingen, was wir tun!"

 

Teil 2:

In diesem Abschnitt von Psalm 90 sehen wir weitere Eigenschaften von Gott und uns Menschen.

In den Versen zuvor geht es um die Schuld des Menschen und Gottes Zorn. Vers elf bringt es dann auf den Punkt und zeigt: viel zu schnell unterschätzen wir Gott total. Er ist allmächtig, und eigentlich habe ich nur seinen Zorn verdient. Aber was bedeutet das für mich hier und heute?

 

Mose macht es uns hier vor: er hat eine demütige Einstellung vor Gott. Er ist nicht hochmütig oder arrogant sondern bittet Gott um alles was er zum Leben braucht, um seine Freundlichkeit, seinen Segen.

Mose war der demütigste Mensch vorGott zu seiner Zeit (4.Mose 12,3). Hat es ihm geschadet? Im Gegenteil: Die vielen Wunder und Zeichen die er mit erlebt hat, der direkten sogar akustisch hörbaren Kontakt zu Gott strahlt über die Jahrtausende bis in unsere Zeit hinein.

 

Und darum möchte ich auch heute bitten: Dass Gott mir nahe ist und mich gebraucht, so dass andere davon profitieren können.

 

Daniel Schweigler

Photo by Ben White on Unsplash

08. Juli

 

Ps 90:1-6: "Ein Gebet von Mose, dem Mann Gottes.

Herr, in jeder Generation warst du unsere Wohnung. Noch ehe die Berge geboren waren / und die ganze Welt in Wehen lag, / warst du, Gott, da / und bleibst in alle Ewigkeit. Du führst die Menschen zum Staub zurück / und sprichst: "Kehrt wieder, Menschenkinder!" Denn tausend Jahre sind für dich wie der Tag, der gestern verging, / und wie eine Wache in der Nacht [122]. Du schwemmst sie hinweg, es ist wie ein Schlaf. / Sie gleichen dem Gras, das am Morgen sprosst: Am Morgen blüht und wächst es auf, / am Abend ist es welk und verdorrt."

 

Die ersten Verse von Psalm 90 zeigen einige faszinierende Eigenschaften von Gott auf: Heimatgeber, ewig und über die Zeit haben, der Schöpfer dieser Welt, gegenwärtig.

 

Gleichzeitig wird der Kontrast zu uns als Menschen gezogen: Heimatbedürftig, an die Zeit mit Tagen und Stunden gebunden, früher oder später sterbend.

 

Die Tatsachen über unser eigenes Leben kennen wir alle. Doch wenn wir den Blick in diesem Kontrast auf Gott wenden, kann ichsüchtig staunen und ihn loben: Er ist so Andersson wir Menschen, heilig, groß. Von ihm möchte ich mir gerne Heimat geben lassen.

 

Daniel Schweigler

Vers-Vorschlag: Barbara Mauerhofer
Photo by Kalen Emsley on Unsplash

07. Juli

 

Ps 62

Dem Chorleiter. Für Jedutun.* Ein Psalmlied von David. [78]

 

Nur bei Gott wird meine Seele still,  denn meine Hilfe kommt von ihm. Nur er ist mein Fels, meine Rettung, meine sichere Burg,  in der mir kaum etwas geschehen kann.

 

Wie lange stürmt ihr auf den Einen ein,  ihr alle, um ihn niederzustrecken wie eine überhängende Wand,  eine Mauer kurz vor dem Zusammenbruch? Sie wollen ihn unbedingt stürzen.  Dabei schrecken sie vor keiner Lüge zurück.  Ihr Mund spricht Segenswünsche aus,  doch im Herzen verfluchen sie ihn.  Nur bei Gott wird meine Seele still,  meine Hoffnung bekomm ich von ihm.

 

Nur er ist mein Fels, meine Rettung, meine sichere Burg,  in der mir nichts geschehen wird. Bei Gott liegt meine Ehre und mein Heil.  Er ist meine Zuflucht, mein Fels und mein Halt. Vertraut auf ihn zu jeder Zeit, ihr Leute aus meinem Volk!  Schüttet euer Herz vor ihm aus, denn unsere Zuflucht ist Gott!

 

Die Menschen sind nur Nebeldunst,  Männer ein täuschendes Nichts.  Auf der Waage schnellen sie hoch;  allesamt sind sie leichter als Luft. Vertraut nicht auf Erpressung!  Betrügt euch nicht durch Raub!  Und wenn der Wohlstand wächst,  hängt das Herz nicht daran! Einmal hat Gott geredet,  zweimal habe ich dies gehört:  Gott gehört die Macht; ja dir, mein Herr, die Güte.  Denn du vergiltst jedem wie er es verdient."

 

Photo by Sandra Ahn Mode on Unsplash

06. Juli

 

Phil  2:13: "Denn Gott bewirkt den Wunsch in euch, ihm zu gehorchen, und gibt euch auch die Kraft, zu tun, was ihm gefällt."

 

Hat man Regeln und Gesetze zu befolgen, dann fühle ich mich wirklich sehr schnell eingeschränkt, meiner Freiheit beraubt. Ich kenne niemanden, dem Einschränkungen gefallen.

 

Als Kind war ich sehr gerne im Wald und habe Lager gebaut. Dabei habe ich mich wirklich angestrengt, auf dass es ein wirklich sehr coole Hütte Beziehungsweise Baumhaus wird.

Meine Mutter beziehungsweise mein Opa haben dann spaßeshalber immer wieder gesagt: Wenn der so arbeiten müsste, gäbe es aber großen Protest.

 

Manche Menschen finden die Worte der Bibel sehr einschränkend und rebellieren deshalb dagegen. Keine Frage, auch als Christ ist man immer wieder herausgefordert. Super finde ich aber den Vers oben, Der zeigt, dass durch Gottes Geist er den Wunsch in uns erweckt, nach seinen Willen zu tun. Super! Es geht also ums Baumhaus bauen, nicht um das „zur ungewünschten Arbeit gehen“.

 

Daniel Schweigler

Vers-Vorschlag: Barbara Mauerhofer
Photo by Markus Spiske on Unsplash

05. Juli

 

Röm 14:7-9: "Denn keiner von uns lebt für sich selbst und keiner von uns stirbt für sich selbst. Wenn wir leben, leben wir für den Herrn, und wenn wir sterben, gehören wir dem Herrn. Im Leben und im Tod gehören wir dem Herrn. Dazu ist Christus ja gestorben und wieder lebendig geworden, dass er über Tote und Lebende der Herr sei."

 

Für sich gesehen ist dieser Vers eine außergewöhnlich schöne Ermutigung: unabhängig von Zeit und Raum und unseren persönlichen befinden, wir sind in Gottes Händen, gehören ihm.

Und im Kontext des Verses ist es eine Ermutigung, rücksichtsvoll miteinander umzugehen, nicht nur auf sich selbst zu achten, denn wir gehören ja dem Herrn.

 

Daniel Schweigler

Vers-Vorschlag: Sarah Kirschmann
Photo by Ravi Roshan on Unsplash

 

04. Juli

 

Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

 

Johannes 8,31-32

 

 

Die Wahrheit wird euch frei machen – das kennen wir. Zur Freiheit hat uns Christus befreit! (Galater 5,1) Das ist ein Geschenk, das wir uns nicht verdienen können.

 

Aber mir ist ganz neu aufgefallen, dass ich selber etwas tun kann, damit die Wahrheit mich frei macht: An den Worten von Jesus bleiben - Bibel lesen.

 

 

Impuls & Bild: Renate Weiss
 

3. Juli

 

Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.

Johannes 3,16

 

Bild : Renate Weiss

02. Juni

 

2. Könige 14:3-4: "Amazja tat, was dem Herrn gefiel, aber er war nicht wie sein Stammvater David. Stattdessen folgte er dem Beispiel seines Vaters Joasch. Auch er ließ die Höhenheiligtümer, an denen das Volk nach wie vor Opfer darbrachte und Weihrauch verbrannte, nicht entfernen."

 

1. Könige 15:14: "Die Höhenheiligtümer wurden nicht völlig abgeschafft, aber Asa selbst blieb dem Herrn sein ganzes Leben lang treu."

 

Markus 10:20-22: "»Lehrer«, erwiderte der Mann, »alle diese Gebote habe ich seit meiner Kindheit gehalten.« Da sah Jesus den Mann voller Liebe an. »Eins fehlt dir noch«, sagte er zu ihm. »Geh und verkaufe alles, was du hast, und gib das Geld den Armen, dann wirst du einen Schatz im Himmel haben. Danach komm und folge mir nach.« Als er das hörte, verdüsterte sich das Gesicht des Mannes, und er ging traurig fort, denn er war sehr reich."

 

Aber.

 

Ein kleines Wort mit großer Wirkung. Der Kratzer auf einer perfekten Oberfläche. Ein schwarzer Fleck auf strahlend gelber Kleidung.

 

Amazia war im Gegensatz vieler seiner Vorfahren ein guter König der Gott nachgefolgt ist.

Aber.

 

Asa war ebenfalls eine solche Ausnahme, er war treu gegenüber Gott.

Aber.

 

Der als „reicher Jüngling“ bekannter Mensch in Markus 10 hat seiner Aussage zur Folge alle Gebote gehalten.

Aber.

 

Offensichtlich war keiner von Ihnen zu 100 % konsequent. Alle hatten diesen Kratzer, den Fleck.

 

Auch ich kenne das nur zu gut. Ich möchte Gott gefallen, aber neulich habe ich erfahren, dass man in Baden-Württemberg mit dem Fahrrad nur auf Wegen fahren darf, die breiter als 2 m sind. Da blutet mein Mountainbiker-Herz sehr, die schönsten Wege sind also tabu!

„Aber der Weg war doch am Anfang mehr als 2m…“, „Aber ich bremse doch, wenn Fußgänger kommen …“ Aber, aber, aber. Mit Ausreden kann ich gar nicht kreativ genug sein.

 

Wie ist das bei dir? Wo kämpfst du mit konsequenter Nachfolge Gottes?

 

Drei gute Dinge in dem Zusammenhang:

  • Solche oben beschriebene „Aber“ können niemals verhindern, dass ein Kind Gottes in den Himmel kommt: es ist nicht heilsentscheidend. Sondern es ist Beziehungsarbeit zwischen mir und Gott.
  • Ich muss nicht perfekt sein, denn Jesus ist es schon. Und durch ihn sind wir, seine Nachfolger, in Gottes Augen schon jetzt heilig und rein, ohne schwarzen Fleck.
  • Egal wie viele „Aber“ wir in unserem Leben haben und egal wie groß die sind, Gott ermutigt uns auf Ihn zu schauen, sich von Ihm ausrüsten und kräftigen zu lassen, sich diesen „Aber“ zu stellen und damit Ihm die Ehre zu geben. Er hat uns seinen Heiligen Geist geschenkt, der uns hier beisteht. Er lässt nicht zu, dass wir über die Maßen versucht werden (1. Kor. 10,13)

 

Somit möchte ich selbst neuen Mut schöpfen, dran zu bleiben und keine „Aber“ in meinem Leben zulassen. Und dort wo es eben doch passiert brauche ich mich nicht entmutigen zu lassen, denn Er liebt mich auch mit meinem Versagen.

 

Daniel

Photo by Mauricio Gutiérrez on Unsplash

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