Impuls des Tages / Glauben / SV-Sindelfingen.de Intern

Impulse zum Weiterkommen

Kalenderwoche 38

 

1. Korinther 14:26: "Wie ist es denn nun, liebe Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat ein jeglicher  Psalmen, er hat eine Lehre, er hat Zungen, er hat Offenbarung, er hat Auslegung. Lasset es alles geschehen zur Besserung!"

 

Dieser spannende Vers steht in einem noch spannendere Kontext. In den Kapiteln rund um diesen Vers geht es um die Ordnungen in der Gemeinde, vor allem dass es nicht chaotisch zugeht. Hier spricht Paulus von den Geistesgaben und wie sie für die Gemeinde auf nützliche Art und Weise eingesetzt werden sollen. Ganz besonders herausgefordert hat mich dieser Vers aber auf eine völlig andere Art und Weise:

Hier steht, dass “ein jeglicher“ einen geistigen Beitrag zum Gottesdienst und im weiteren Sinn dem Gemeindeleben hat. Ist das so frage ich mich? Wie oft sitze ich einfach nur im Gottesdienst und höre halbherzig zu. Und wer kennt die Situation nicht, wenn die Frage gestellt wird: Möchte jemand etwas erzählen was er mit Gott erlebt hat? Und ich denke mir nur: "Mist, Mist, Mist, was könnte ich denn jetzt erzählen? Hoffentlich geht es gleich weiter."

 

Häufig fühle ich mich einfach leer und glaube nichts teilen zu können. Kein Psalm.  Kein Lied. Keine Ermutigung oder Erlebnis.

 

Aber irgendwie sehe ich etwas anderes in dem Vers. Gott ist jeden Tag bei uns, begleitet uns Schritt für Schritt, versorgt uns mit allem was wir brauchen und lenkt unsere Wege wenn wir ihn darum bitten. Ich bemerke, dass ich das viel zu selbstverständlich hin nehme, es ist schon gar nichts mehr besonderes für mich. Mit dieser Einstellung kann ich natürlich nichts teilen. Mich fordert dieser Vers heute ganz konkret auf, Gottes Handeln in meinem Leben und in meinem Alltag neu zu entdecken, Wert zu schätzen und nach Ihm Ausschau zu halten.

Das erfordert natürlich, dass ich Zeit mit ihm verbringe. Lebenszeit. Zeit die er mir schenkt, auf die ich eigentlich ja kein Anspruch habe.

Und ich bin mir sicher, dann ist es kein so falscher komischer Druck oder eine blöde Situation sondern eine Bereicherung anderen von dem zu erzählen, was Gott in meinem Leben getan hat.

 

Daniel Schweigler

Photo by Ilyass SEDDOUG on Unsplash

Kalenderwoche 37


1. Korinter  14:26: "Wie ist es denn nun, liebe Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat ein jeglicher  Psalmen, er hat eine Lehre, er hat Zungen, er hat Offenbarung, er hat Auslegung. Lasset es alles geschehen zur Besserung!"


Dieser spannende Vers steht in einem noch spannendere Kontext. In den Kapiteln rund um diesen Vers geht es um die Ordnungen in der Gemeinde, vor allem dass es nicht chaotisch zugeht. Hier spricht Paulus von den Geistesgaben und wie sie für die Gemeinde auf nützliche Art und Weise eingesetzt werden sollen. Ganz besonders herausgefordert hat mich dieser Vers aber auf eine völlig andere Art und Weise:
Hier steht, dass “ein jeglicher“ einen geistigen Beitrag zum Gottesdienst und im weiteren Sinn dem Gemeindeleben hat. Ist das so frage ich mich? Wie oft sitze ich einfach nur im Gottesdienst und höre halbherzig zu. Und wer kennt die Situation nicht, wenn die Frage gestellt wird: Möchte jemand etwas erzählen was er mit Gott erlebt hat? Und ich denke mir nur: "Mist, Mist, Mist, was könnte ich denn jetzt erzählen? Hoffentlich geht es gleich weiter."


Häufig fühle ich mich einfach leer und glaube nichts teilen zu können. Kein Psalm.  Kein Lied. Keine Ermutigung oder Erlebnis.


Aber irgendwie sehe ich etwas anderes in dem Vers. Gott ist jeden Tag bei uns, begleitet uns Schritt für Schritt, versorgt uns mit allem was wir brauchen und lenkt unsere Wege wenn wir ihn darum bitten. Ich bemerke, dass ich das viel zu selbstverständlich hin nehme, es ist schon gar nichts mehr besonderes für mich. Mit dieser Einstellung kann ich natürlich nichts teilen. Mich fordert dieser Vers heute ganz konkret auf, Gottes Handeln in meinem Leben und in meinem Alltag neu zu entdecken, wert zu schätzen und nach Ihm Ausschau zu halten. 
Das erfordert natürlich, dass ich Zeit mit ihm verbringe. Lebenszeit, auf die ich eigentlich kein Anspruch habe, die er mir doch eigentlich schenkt.
Und ich bin mir sicher, dann ist es kein so falscher komischer Druck oder eine blöde Situation sondern eine Bereicherung anderen von dem zu erzählen, was Gott in meinem Leben getan hat.


DanielSchweigler

Photo by Veronica Reverse on Unsplash

Kalenderwoche 36

 

Ps 36, 6-10 (NGÜ)

1 Herr, bis an den Himmel reicht deine Gnade, bis zu den Wolken deine Treue. 7 Deine Gerechtigkeit ist so beständig wie die Berge, die du geschaffen hast, deine Urteile gründen tief wie das Meer. Ja, du, Herr, hilfst Menschen und Tieren.8 Wie kostbar, o Gott, ist deine Gnade! Menschen suchen Zuflucht im Schatten deiner Flügel. 9 Sie dürfen den Reichtum deines Hauses genießen, und aus einem Strom der Freude gibst du ihnen zu trinken. 10 Bei dir ist die Quelle allen Lebens, in deinem Licht sehen wir das Licht.



Im Urlaub ist es einfach. Wenn ich auf das Meer sehe, in dem die Sonne sich spiegelt, wenn ich eine Entenfamilie sehe, die glücklich vor sich hin treibt, dann kann ich glauben, dass Gott alles perfekt geschaffen hat. Dann kann ich daraus meine Kraft schöpfen.

Aber wenn ich mir die Bilder in dem Psalm betrachte, dann meint der Psalmist nicht, dass die Kraftquelle nur im Urlaub zu finden ist. Denn so schön es ist, auf das Wasser zu gucken und die Sonne zu genießen, ist unsere eigentliche Kraftquelle Jesus. Selbst wenn ich zu Hause in meiner kleinen Wohnung bei Regen sitze, kann ich diese Quelle anzapfen. Im Gebet, im Bibellesen, im Gottesdienst, im Lobpreis oder in der Gemeinschaft mit anderen Christen. Diese Zeit ist meine wahre Kraftquelle.

Diese Quelle ist 24h, 7 Tage die Woche offen. Diese Quelle nimmt mich so an wie ich bin und erbaut mich. Ich wünsche dir, dass du heute diese Quelle anzapfen kannst, egal ob du im Urlaub bist oder nicht.

 

Nina Freiburg

Photo by Tom Bradley on Unsplash

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