Impuls des Tages / Glauben / SV-Sindelfingen.de Intern

Impulse zum Weiterkommen

Kalenderwoche 3

 

1. Mose 32:2-3: "Und Jakob zog weiter. Und es begegneten ihm Engel Gottes. Als Jakob sie sah, rief er: »Das ist Gottes Lager!« Und er nannte den Ort Mahanajim.[1]"

 

In diesen zwei Versen lesen wir von einer Begegnung zwischen Gott und Jakob. Sie befindet sich zwischen der fluchtartigen und ruppigen Verabschiedung von seinem Onkel Laban und der spannenden Begegnung mit dem nach seinem Leben trachten Bruder Esau.

Mir ist diese Begegnung noch nie aufgefallen, es gibt lediglich zwei Verse darüber und wir erfahren keine Details was genau passiert ist. Trotzdem muss es ein bedeutungsvolles Ereignis gewesen sein, schließlich benennt Jakob als Folge dessen diesen Ort „zwei Lager“ oder „Zuflucht“ (je nach Übersetzung).

 

Natürlich bin ich super neugierig und würde gerne wissen, was genau passiert ist. Aber was ich aus dieser Passage für mich schließen kann ist, dass Gott in der Vergangenheit so viel mehr Dinge getan und viel mehr Begegnungen mit Menschen gehabt haben muss, und lediglich die wichtigsten davon in der Bibel festgehalten sind. Für mich heißt das, dass alles das, was wir in der Bibel lesen können in Gottes Augen sehr wichtig ist dass wir es wissen. Daher möchte ich die für mich bislang langweilig erscheinenden Verse ganz neue betrachten und überlegen, warum Gott vielleicht andere Dinge nicht in die Bibel geschrieben hat, diese Verse aber darin sind.

 

Daniel Schweigler

Photo by Ken Cheung on Unsplash

Kalenderwoche 2

 

Alles Gute und Gottes Segen zu deinem Geburtstag.“ Das sagt man so schnell in einem christlichen Kontext und ohne wirklich darüber nachzudenken, oder? „Einen gesegneten Tag dir“, ist genau so eine häufig verwendete Klausel, eine Formel. Aber was hat es mit dem Segen auf sich?

Heute lese ich die Geschichte von Jakob und Esau. Erst erschleicht sich Jakob das Erstgeburtsrecht von Esau, später betrügt er seinen älteren Bruder sowie seinen Vater, um ja an den Segen des Erstgeborenen zu kommen. Und Jakob wurde infolgedessen auch überreich gesegnet, mit Gütern und Nachkommen. Nicht zuletzt sogar mit dem Erlöser der Welt in seiner Nachkommenschaft.

 

Ich glaube, es macht keinen Sinn Segen als eine Art magischen Spruch zu verwenden und genauso wenig lediglich als leere Floskel. Beides ist sicherlich nicht im Sinne von Gott. Aber wenn wir aus der bewussten Abhängigkeit von Gott leben, auf sein Eingreifen in unserem Alltag hoffen, ihm vertrauen und auf ihn bauen, dann bin ich davon überzeugt dass wir Segen erfahren. Dass wir erleben dürfen, was es bedeutet, gesegnet zu sein, Gott bei uns zu haben. 

Daniel Schweigler

Photo by Diya Pokharel on Unsplash

Kalenderwoche 1

 


Jahreslosung 2021: „Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ (Lukas 6, 36)

 

Der Vers der Jahreslosung findet sich im Lukasevangelium in der sogenannten „Feldrede“. Die meisten Sätze finden wir auch in der Bergpredigt im Matthäusevangelium. Jesus redet hier zu seinen Jüngern. Das, was er nun sagt, gilt ihnen. Und es gilt ebenso allen Christen.

Wenn ich das lese, was er hier und in dieser ganzen Rede von seinen Nachfolgern „verlangt“, dann möchte ich eigentlich gleich schon resignieren, weil ich mich damit total überfordert fühle. Das ist doch niemals zu schaffen! Aber dann fällt mir ein, dass ich ja im neuen Bund lebe, in dem ich durch Jesus gesegnet bin mit allem himmlischen Segen. Er selbst stellt mir all das zur Verfügung, was es zu einem Leben nach seinen Maßstäben braucht. Nicht umsonst beginnt er die Rede zu seinen Jüngern mit den Worten: „Glückseilig ihr Armen, denn euer ist das Reich Gottes.“ Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich versuche, das selbst hinzubekommen, was Jesus fordert. Aber wenn ich mir eingestehe, dass ich das nicht kann, dass ich arm bin vor Gott, dass ich IHN dazu brauche, dann kann er seine große Kraft in mir und durch mich entfalten. Dann stehe ich IHM mit meinem „Selber-Tun-Wollen“ nicht mehr im Weg. Er hat doch seinen Geist in mein Herz ausgegossen!

 

Als ob er mich daran erinnern will, habe ich für mich persönlich als Wort für dieses Jahr gezogen:

„Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“. (2. Kor. 12,9)

Ich möchte dieses Wort ganz persönlich für mich in Anspruch nehmen und ihn bitten, dass er das wahr macht in meinem Leben. Ich bin gespannt, was ich mit IHM erleben darf.

 

Sonnhild Wagner

Photo by Siora Photography on Unsplash

... und noch viel mehr Impulse ...

 

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