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Impuls des Tages

12. Juli


"Sei mir ein Fels zur Wohnung, um stets dahin zu gehen! Du hast geboten, mich zu retten, denn du bist mein Fels und meine Burg." (Psalm 71, 3 Elberfelder)

An diesen Vers wurde ich erinnert, als ich mit 2 Freunden über das Thema Umzüge gesprochen habe. 
Wie oft bist du schon umgezogen? Hast du dir das immer ausgesucht? Fällt es dir leicht neu anzufangen? Liebst du es Altlasten loszuwerden und neu anzufangen oder brauchst du das Gefühl, dass alles gleich bleibt?
Bei uns waren die Erfahrung sehr unterschiedlich. Und aus welchem Grund auch immer du umziehen musstest, die Probleme und Herausforderungen sind oft die Gleichen: Neue Arbeitstelle, neue Wohnung, Umzug, Kisten packen, ummelden, neue Freunde finden, neue Stadt erkunden, neuer Chor, neue Gemeinde und vieles mehr. 
Wie gut tut es da zu wissen, dass wir bei Gott immer ein zu Hause haben. In Ihm kann ich mich bergen, auf Ihn kann ich trauen und egal wie sich mein Leben auf den Kopf stellt, er hält mich fest. Er ist mein Fels, meine Burg und mein Anker. Und als Christ habe ich einen weiteren entscheidenden Vorteil. Egal wo ich hinkomme (zumindest in Deutschland) kann ich andere Christen treffen. Durch die Anbindung an eine Gemeinde kann ich schnell Anschluss finden und mich direkt verbunden fühlen, durch unseren Glauben. Wie gut, dass
Gott mir durch seine Gemeinde hilft, eine Heimat hier auf Erden zu finden.
Gleichzeitig kam mir dann aber auch dieser Vers in den Sinn:
"Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir." (Hebräer 13, 14 Elberfelder)
In allen Bemühungen sich ein gutes Umfeld hier auf der Erde zu verschaffen, sollten wir als Christen nie vergessen, für was wir

eigentlich leben. Der Blick auf das was kommt soll mein tägliches Handeln noch mehr bestimmen.
Ich wünsche dir heute also von Herzen, dass du eine Heimat findest: in deinem Umfeld, in deiner Gemeinde, in Gott und vor allem

in der Perspektive Ewigkeit!

 

Nina Freiburg 

Foto von cottonbro von Pexels

 

11. Juli

 

Offb. 22,20 "Der, der sich für die Wahrheit dieser Dinge verbürgt, sagt: "Ja, ich komme bald!"

 - "Amen, komm doch, Herr Jesus!" Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen!"

 

Ich lese derzeit das Neue Testament fortlaufend und bin nun am Ende der Offenbarung angelangt. Beim Lesen dieser Verse habe ich ein starkes Heimweh empfunden. Ich habe den Eindruck, dass der Herr Jesus bald kommt und seine Gemeinde von der Erde wegnimmt.

 

Dieses Ereignis der Entrückung wird von Paulus an verschiedenen Stellen beschrieben:

 

1. Thess 4 ab V. 15-18

"Denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen. Ein Kommando wird gerufen und die Stimme eines Engelfürsten und der Schall der Posaune Gottes

werden zu hören sein. Dann werden zuerst die Menschen auferstehen, die im Glauben an Christus gestorben sind.

Danach werden wir, die noch am Leben sind, mit ihnen zusammen in Wolken fortgerissen werden zur Begegnung mit dem Herrn in der Luft.

Und dann werden wir für immer bei ihm sein. Damit sollt ihr euch gegenseitig trösten.“

siehe auch 1. Kor. 15 ab V. 50

 

Da mich dieses Thema schon seit längerem interessiert, habe ich beobachtet, dass noch vor zwei Jahren nur wenige Leute darüber geredet haben. Aber seit Anfang 2020 ist die Anzahl von Video Botschaften zum Thema Entrückung (Englisch: rapture) weltweit stark angestiegen. Sehr viele Leute berichten, dass sie Träume und Visionen von Gott zu dem Thema bekommen und eine Dringlichkeit spüren, dass Jesus bald kommt. Diese persönlichen Berichte sind sind natürlich kein Beweis, aber wir wissen aus der Bibel, dass Gott tatsächlich auch auf diesem Weg zu uns sprechen kann. Daher finde ich das bemerkenswert.

 

Lasst uns jederzeit bereit dafür sein, und in froher Erwartung leben, dass Jesus kommt. Lasst uns diese Zeit gut nutzen, sein Evangelium zu bezeugen, damit möglichst viele Menschen in dieser "Ernte" mit zu Ihm kommen.

 

Sanja Volz

10. Juli

 

Heb 11:1: "Der Glaube aber ist die Grundlegung dessen, was man erhofft, der Beweis für Dinge, die man nicht sieht."

 

Glauben ist wie fliegen, nur krasser.

Wer nicht auf die physikalischen Gesetze der Aerodynamik vertraut, darauf dass die unsichtbare Luft dich sogar tragen kann, wird niemals erleben können was es heißt zu fliegen. Hat man sich aber erst einmal dazu überwunden, ist es ein faszinierendes Erlebnis.

 

Wer nicht auf die Worte der Bibel vertraut, darauf dass Gott real ist, hier ist und eine Beziehung zu dir haben will, Der wird niemals erleben was es heißt wirklich getragen zu sein oder echte Erfüllung, Vergebung,  bedingungslose Liebe zu erfahren.

Hat man sich aber erst einmal auf Gott eingelassen, schenkt ihr eine neue Identität und eine grandiose Perspektive in Ewigkeit.

 

Daniel Schweigler

Photo by Arnaud Mesureur on Unsplash

09. Juli

 

Ps 90:11-17: "Wer kennt denn die Macht deines furchtbaren Zorns, / wer rechnet denn wirklich damit?

So lehre uns bedenken unsere Lebenszeit, / damit Weisheit unser Herz erfüllt. Kehr doch wieder um, Jahwe! Wie lange zürnst du noch? / Hab Erbarmen mit uns, deinen Dienern.

Sättige uns morgens mit deiner Freundlichkeit, / dann sind alle unsere Tage von Freude und Jubel erfüllt. Erfreue uns so viele Tage, wie du uns niedergebeugt hast, / so viele Jahre, wie das Elend um uns war. Lass an deinen Dienern sichtbar werden, was du tust, / an ihren Kindern deine Herrlichkeit! Herr, unser Gott, zeig uns deine Freundlichkeit, / lass unsre Arbeit nicht vergeblich sein, / ja, lass gelingen, was wir tun!"

 

Teil 2:

In diesem Abschnitt von Psalm 90 sehen wir weitere Eigenschaften von Gott und uns Menschen.

In den Versen zuvor geht es um die Schuld des Menschen und Gottes Zorn. Vers elf bringt es dann auf den Punkt und zeigt: viel zu schnell unterschätzen wir Gott total. Er ist allmächtig, und eigentlich habe ich nur seinen Zorn verdient. Aber was bedeutet das für mich hier und heute?

 

Mose macht es uns hier vor: er hat eine demütige Einstellung vor Gott. Er ist nicht hochmütig oder arrogant sondern bittet Gott um alles was er zum Leben braucht, um seine Freundlichkeit, seinen Segen.

Mose war der demütigste Mensch vorGott zu seiner Zeit (4.Mose 12,3). Hat es ihm geschadet? Im Gegenteil: Die vielen Wunder und Zeichen die er mit erlebt hat, der direkten sogar akustisch hörbaren Kontakt zu Gott strahlt über die Jahrtausende bis in unsere Zeit hinein.

 

Und darum möchte ich auch heute bitten: Dass Gott mir nahe ist und mich gebraucht, so dass andere davon profitieren können.

 

Daniel Schweigler

Photo by Ben White on Unsplash

08. Juli

 

Ps 90:1-6: "Ein Gebet von Mose, dem Mann Gottes.

Herr, in jeder Generation warst du unsere Wohnung. Noch ehe die Berge geboren waren / und die ganze Welt in Wehen lag, / warst du, Gott, da / und bleibst in alle Ewigkeit. Du führst die Menschen zum Staub zurück / und sprichst: "Kehrt wieder, Menschenkinder!" Denn tausend Jahre sind für dich wie der Tag, der gestern verging, / und wie eine Wache in der Nacht [122]. Du schwemmst sie hinweg, es ist wie ein Schlaf. / Sie gleichen dem Gras, das am Morgen sprosst: Am Morgen blüht und wächst es auf, / am Abend ist es welk und verdorrt."

 

Die ersten Verse von Psalm 90 zeigen einige faszinierende Eigenschaften von Gott auf: Heimatgeber, ewig und über die Zeit haben, der Schöpfer dieser Welt, gegenwärtig.

 

Gleichzeitig wird der Kontrast zu uns als Menschen gezogen: Heimatbedürftig, an die Zeit mit Tagen und Stunden gebunden, früher oder später sterbend.

 

Die Tatsachen über unser eigenes Leben kennen wir alle. Doch wenn wir den Blick in diesem Kontrast auf Gott wenden, kann ichsüchtig staunen und ihn loben: Er ist so Andersson wir Menschen, heilig, groß. Von ihm möchte ich mir gerne Heimat geben lassen.

 

Daniel Schweigler

Vers-Vorschlag: Barbara Mauerhofer
Photo by Kalen Emsley on Unsplash

07. Juli

 

Ps 62

Dem Chorleiter. Für Jedutun.* Ein Psalmlied von David. [78]

 

Nur bei Gott wird meine Seele still,  denn meine Hilfe kommt von ihm. Nur er ist mein Fels, meine Rettung, meine sichere Burg,  in der mir kaum etwas geschehen kann.

 

Wie lange stürmt ihr auf den Einen ein,  ihr alle, um ihn niederzustrecken wie eine überhängende Wand,  eine Mauer kurz vor dem Zusammenbruch? Sie wollen ihn unbedingt stürzen.  Dabei schrecken sie vor keiner Lüge zurück.  Ihr Mund spricht Segenswünsche aus,  doch im Herzen verfluchen sie ihn.  Nur bei Gott wird meine Seele still,  meine Hoffnung bekomm ich von ihm.

 

Nur er ist mein Fels, meine Rettung, meine sichere Burg,  in der mir nichts geschehen wird. Bei Gott liegt meine Ehre und mein Heil.  Er ist meine Zuflucht, mein Fels und mein Halt. Vertraut auf ihn zu jeder Zeit, ihr Leute aus meinem Volk!  Schüttet euer Herz vor ihm aus, denn unsere Zuflucht ist Gott!

 

Die Menschen sind nur Nebeldunst,  Männer ein täuschendes Nichts.  Auf der Waage schnellen sie hoch;  allesamt sind sie leichter als Luft. Vertraut nicht auf Erpressung!  Betrügt euch nicht durch Raub!  Und wenn der Wohlstand wächst,  hängt das Herz nicht daran! Einmal hat Gott geredet,  zweimal habe ich dies gehört:  Gott gehört die Macht; ja dir, mein Herr, die Güte.  Denn du vergiltst jedem wie er es verdient."

 

Photo by Sandra Ahn Mode on Unsplash

06. Juli

 

Phil  2:13: "Denn Gott bewirkt den Wunsch in euch, ihm zu gehorchen, und gibt euch auch die Kraft, zu tun, was ihm gefällt."

 

Hat man Regeln und Gesetze zu befolgen, dann fühle ich mich wirklich sehr schnell eingeschränkt, meiner Freiheit beraubt. Ich kenne niemanden, dem Einschränkungen gefallen.

 

Als Kind war ich sehr gerne im Wald und habe Lager gebaut. Dabei habe ich mich wirklich angestrengt, auf dass es ein wirklich sehr coole Hütte Beziehungsweise Baumhaus wird.

Meine Mutter beziehungsweise mein Opa haben dann spaßeshalber immer wieder gesagt: Wenn der so arbeiten müsste, gäbe es aber großen Protest.

 

Manche Menschen finden die Worte der Bibel sehr einschränkend und rebellieren deshalb dagegen. Keine Frage, auch als Christ ist man immer wieder herausgefordert. Super finde ich aber den Vers oben, Der zeigt, dass durch Gottes Geist er den Wunsch in uns erweckt, nach seinen Willen zu tun. Super! Es geht also ums Baumhaus bauen, nicht um das „zur ungewünschten Arbeit gehen“.

 

Daniel Schweigler

Vers-Vorschlag: Barbara Mauerhofer
Photo by Markus Spiske on Unsplash

05. Juli

 

Röm 14:7-9: "Denn keiner von uns lebt für sich selbst und keiner von uns stirbt für sich selbst. Wenn wir leben, leben wir für den Herrn, und wenn wir sterben, gehören wir dem Herrn. Im Leben und im Tod gehören wir dem Herrn. Dazu ist Christus ja gestorben und wieder lebendig geworden, dass er über Tote und Lebende der Herr sei."

 

Für sich gesehen ist dieser Vers eine außergewöhnlich schöne Ermutigung: unabhängig von Zeit und Raum und unseren persönlichen befinden, wir sind in Gottes Händen, gehören ihm.

Und im Kontext des Verses ist es eine Ermutigung, rücksichtsvoll miteinander umzugehen, nicht nur auf sich selbst zu achten, denn wir gehören ja dem Herrn.

 

Daniel Schweigler

Vers-Vorschlag: Sarah Kirschmann
Photo by Ravi Roshan on Unsplash

 

04. Juli

 

Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

 

Johannes 8,31-32

 

 

Die Wahrheit wird euch frei machen – das kennen wir. Zur Freiheit hat uns Christus befreit! (Galater 5,1) Das ist ein Geschenk, das wir uns nicht verdienen können.

 

Aber mir ist ganz neu aufgefallen, dass ich selber etwas tun kann, damit die Wahrheit mich frei macht: An den Worten von Jesus bleiben - Bibel lesen.

 

 

Impuls & Bild: Renate Weiss
 

3. Juli

 

Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.

Johannes 3,16

 

Bild : Renate Weiss

02. Juni

 

2. Könige 14:3-4: "Amazja tat, was dem Herrn gefiel, aber er war nicht wie sein Stammvater David. Stattdessen folgte er dem Beispiel seines Vaters Joasch. Auch er ließ die Höhenheiligtümer, an denen das Volk nach wie vor Opfer darbrachte und Weihrauch verbrannte, nicht entfernen."

 

1. Könige 15:14: "Die Höhenheiligtümer wurden nicht völlig abgeschafft, aber Asa selbst blieb dem Herrn sein ganzes Leben lang treu."

 

Markus 10:20-22: "»Lehrer«, erwiderte der Mann, »alle diese Gebote habe ich seit meiner Kindheit gehalten.« Da sah Jesus den Mann voller Liebe an. »Eins fehlt dir noch«, sagte er zu ihm. »Geh und verkaufe alles, was du hast, und gib das Geld den Armen, dann wirst du einen Schatz im Himmel haben. Danach komm und folge mir nach.« Als er das hörte, verdüsterte sich das Gesicht des Mannes, und er ging traurig fort, denn er war sehr reich."

 

Aber.

 

Ein kleines Wort mit großer Wirkung. Der Kratzer auf einer perfekten Oberfläche. Ein schwarzer Fleck auf strahlend gelber Kleidung.

 

Amazia war im Gegensatz vieler seiner Vorfahren ein guter König der Gott nachgefolgt ist.

Aber.

 

Asa war ebenfalls eine solche Ausnahme, er war treu gegenüber Gott.

Aber.

 

Der als „reicher Jüngling“ bekannter Mensch in Markus 10 hat seiner Aussage zur Folge alle Gebote gehalten.

Aber.

 

Offensichtlich war keiner von Ihnen zu 100 % konsequent. Alle hatten diesen Kratzer, den Fleck.

 

Auch ich kenne das nur zu gut. Ich möchte Gott gefallen, aber neulich habe ich erfahren, dass man in Baden-Württemberg mit dem Fahrrad nur auf Wegen fahren darf, die breiter als 2 m sind. Da blutet mein Mountainbiker-Herz sehr, die schönsten Wege sind also tabu!

„Aber der Weg war doch am Anfang mehr als 2m…“, „Aber ich bremse doch, wenn Fußgänger kommen …“ Aber, aber, aber. Mit Ausreden kann ich gar nicht kreativ genug sein.

 

Wie ist das bei dir? Wo kämpfst du mit konsequenter Nachfolge Gottes?

 

Drei gute Dinge in dem Zusammenhang:

  • Solche oben beschriebene „Aber“ können niemals verhindern, dass ein Kind Gottes in den Himmel kommt: es ist nicht heilsentscheidend. Sondern es ist Beziehungsarbeit zwischen mir und Gott.
  • Ich muss nicht perfekt sein, denn Jesus ist es schon. Und durch ihn sind wir, seine Nachfolger, in Gottes Augen schon jetzt heilig und rein, ohne schwarzen Fleck.
  • Egal wie viele „Aber“ wir in unserem Leben haben und egal wie groß die sind, Gott ermutigt uns auf Ihn zu schauen, sich von Ihm ausrüsten und kräftigen zu lassen, sich diesen „Aber“ zu stellen und damit Ihm die Ehre zu geben. Er hat uns seinen Heiligen Geist geschenkt, der uns hier beisteht. Er lässt nicht zu, dass wir über die Maßen versucht werden (1. Kor. 10,13)

 

Somit möchte ich selbst neuen Mut schöpfen, dran zu bleiben und keine „Aber“ in meinem Leben zulassen. Und dort wo es eben doch passiert brauche ich mich nicht entmutigen zu lassen, denn Er liebt mich auch mit meinem Versagen.

 

Daniel

Photo by Mauricio Gutiérrez on Unsplash

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