Impuls des Tages / Glauben / SV-Sindelfingen.de Intern

Impulse zum Weiterkommen

Kalenderwoche 15

 

Bittet, und es wird euch gegeben; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch geöffnet.
(
Matthäus 7:7 NGÜ2011)

Jesus liebt es, uns zu beschenken. Sonst hätte er sicher nicht diese Aufforderung ausgesprochen!

Wir lesen davon, dass er uns Ruhe schenken will, wenn wir zu ihm kommen oder davon, dass er uns seinen Frieden schenken will… dass es bei ihm Liebe im Überfluss gibt. Er sagt auch, dass er uns versorgen will oder Weisheit schenken, wenn wir nicht weiterwissen. Es gäbe so vieles aufzuzählen... Wenn Menschen zu ihm kamen fragte er sie oft, was er für sie tun könne.

Kann es sein, dass wir uns mit vielen Situationen oder Zuständen in uns und um uns abfinden oder arrangieren und oftmals gar nicht auf die Idee kommen, Jesus konkret um das zu bitten, was hier nötig wäre?!

Ich bin dazu auf einen wunderbaren Gedanken gestoßen: "Jesus liebt es, sich dir zu offenbaren, und dein suchendes Herz öffnet dich dafür, mehr von dem zu empfangen, was er dir geben will."
Ich darf und soll mich also nach ihm und dem, was er mir geben will, ausstrecken! Ich soll bitten, suchen, anklopfen. Was für ein geniales Angebot! Er liebt es, mich zu beschenken!

 

Sonnhild Wagner

Photo by Lina Trochez on Unsplash

Kalenderwoche 14

 

 

Johannes 14:1: "1 Euer Herz erschrecke nicht! Vertrauet auf Gott und vertrauet auf mich!"

John 14:1: "1 Let not your heart be troubled. You believe in God, believe also in Me."

 

In der englischen Übersetzung diesen Verses ist mir etwas aufgefallen, was sehr gut in meine und unserer aller Situation passt:

Das Wort „erschrecke“ ist im englischen mit „trouble“ übersetzt worden. Das hat mich neugierig gemacht und wir sehen, dass die ursprüngliche Bedeutung Verwirrt, bestürzt ,

Beunruhigt erschüttert ist. 

Hier geht es also um viel mehr als um den reinen Schreck-Moment, wenn einem ein Glas herunter fällt oder ein Kind hinter der Ecke lauert um eines seiner Geschwister zu erschrecken (das wäre mir damals ja nie in den Sinn gekommen :-) ).

In letzter Zeit empfinde ich, dass es  Lebensbereiche gibt in denen ich belastendes erlebe. Dinge um die viele meiner Gedanken Kreisen.

Mit diesem Vers sagt mir Gott persönlich zu, dass ich auf ihn vertrauen darf, er ist viel größer als all das. Er hat mich und mein Leben in der Hand, Sorgen und ein bestürztes, beunruhigtes Herz sind fehl am Platz. Er sorgt für mich, sieht mein ganzes Leben von Anfang bis Ende. Er möchte mein volles Vertrauen in ihn. Und ich merke, dass mich seine Zusage in diesem Vers schon jetzt sehr beruhigt und mir wieder ein Stück weit Leichtigkeit zurück gibt.

 

Daniel Schweigler 

Foto von Ketut Subiyanto von Pexels

 

Kalenderwoche 12

 

Johannes 6,30 
Doch nun sagten sie: »Wenn wir dir glauben sollen, ´dass du von Gott gesandt bist,` dann lass uns ein Wunder sehen, das es uns beweist. Wo bleibt dieser Beweis?

 

Jesus, wer bist du eigentlich? Und was kannst du denn so? Hast du persönliche Auswirkungen in meinem Leben?  Tue etwas, von dem wir profitieren können. Sonst glauben wir dir nicht.

Provokante setze, die die Menschen Jesus an den Kopf geknallt haben. Gerade deshalb wenn man bedenkt, dass sie am Tag zuvor Teil einer wunderbaren Massenspeisung geworden sind, Bei der Jesus auf über natürlicherweise Lebensmittel vermehrt hat. Wie viele Wunde braucht es, dass ein Mensch anfängt an Jesus zu glauben? Wie viele Wunder brauchst du, um zu 100 % auf Jesus zu vertrauen? 

 

Johannes 2,11 
Durch das, was Jesus in Kana in Galiläa tat, bewies er zum ersten Mal seine Macht. Er offenbarte mit diesem Wunder seine Herrlichkeit, und seine Jünger glaubten an ihn.

 

Im Kontrast zu den oben beschriebenen Menschen stehen die Jünger: in diesem Vers wird ganz offensichtlich, dass sie Jesus gefolgt sind, bevor überhaupt irgendein Wunder getan hat. Sie waren schon seine Jünger. Seine Worte und sein Handeln Waren für die Jünger Grundlage genug, um ihm zu vertrauen. 

Vertrauen in Jesus ist für mich in letzter Zeit zu einer neuen Herausforderung geworden, ich merke das ich hier weiter wachsen möchte. Im Epheserbrief wird das Vertrauen in Ihn als ein Schild beschrieben, das uns Schützt. Das brauche ich in diesen Unbeständigen Zeiten!

 

Epheser 6,16:
Zusätzlich zu all dem ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr jeden Brandpfeil unschädlich machen könnt, den der Böse gegen euch abschießt.

 

Daniel Schweigler

Foto von PhotoMIX Company von Pexels

Kalenderwoche 11

 

NeU, Lukas 15:29,31: "29 Doch er hielt seinem Vater vor: 'So viele Jahre habe ich wie ein Sklave für dich geschuftet und mich nie deinen Anordnungen widersetzt. Aber mir hast du nie auch nur einen Ziegenbock gegeben, dass ich mit meinen Freunden hätte feiern können. ... 31 'Aber Kind', sagte der Vater zu ihm, 'du bist doch immer bei mir, und alles, was mir gehört, gehört auch dir!"

 

In der Predigt von Jonathan Plass über Gebet (07.03.)wird deutlich, dass das eigene Gottesbild einen großen Einfluss darauf hat, wie wir mit Gott reden. Wie ist Gott eigentlich und was bedeutet er mir? In der als „der verlorene Sohn“ bekannten Geschichte von Jesus sehen wir eine mögliche Konstellation zwischen dem älteren Sohn und dem Vater. Der Sohn sieht den Vater viel mehr als Arbeitgeber, er hat das Bild von sich selbst, wie ein Sklave für seinen Vater zu arbeiten.

Keine sehr liebevolle, herzliche Beziehung die hier deutlich wird. Und ganz offensichtlich geht diese art von Beziehung von dem Sohn aus, der Vater möchte eigentlich, dass es dem Sohn gut geht. Es wird deutlich, dass der Vater herzlich gerne gibt, schenkt, versorgt. Der Sohn hätte lediglich um das was er möchte fragen, darum bitten müssen.

Wie oft geht es mir in der Beziehung zu Gott gleich? Die Dinge des Alltags nehme ich häufig einfach so hin, ich bitte überhaupt nicht mehr um die Versorgung meiner grundlegenden Bedürfnisse. Und meine Träume kommen mir doch manchmal zu waghalsig, groß vor und ich komme gar nicht auf die Idee, Gott einmal darum zu fragen.

Ich möchte mich wieder einmal durch die Geschichte von Jesus ermutigen lassen, alle großen und kleinen Dinge von ihm zu erbeten.

 

Daniel Schweigler
Photo by Ray Aucott on Unsplash

Kalenderwoche 10

 

Offenbarung 4:8b »Heilig, heilig, heilig ist Gott, der Herr, der allmächtige Herrscher, er, der war, der ist und der kommt.« (NGÜ)

 

In der momentanen Situation ist nichts beständig. Viele Mitmenschen haben ganz reale Existenzängste und egal mit wem ich rede, die momentanen Einschränkungen scheinen jedem zuzusetzen. Umso schöner ist es zu wissen, dass Gott immer der Gleiche ist. Egal ob vor 2000 Jahren, heute oder auch nächstes Jahr. Er ändert sich nicht. Er ist und bleibt heilig und allmächtig. Auch wenn wir zur Zeit mehr Unsicherheit und Sorgen erfahren als in vergangenen Jahren, ist Gott immer noch der Gleiche. Je mehr ich dies begreife, desto mehr bringt es mich in die Anbetung und mein Blick wird immer mehr auf ihn gerichtet und auf das was Jesus am Kreuz für mich getan hat.

 

Hebräer 12:2 "indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete und dabei die Schande für nichts achtete, und der sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat." (Schlachter 2000)

 

Sarah Kirschmann

Photo by il vano on Unsplash

Kalenderwoche 7

 

Ihr seid das Salz der Erde. Wenn aber das Salz fade geworden ist, womit soll es gesalzen werden?

Es taugt zu nichts mehr, als hinausgeworfen und von den Menschen zertreten zu werden.

(Mt 5, 13)

 

Was für ein Zuspruch und Anspruch zugleich! Manche Aussagen in der Bibel, die man schon so lange kennt und scheinbar verstanden hat, entpuppen sich auf einmal als ganz neue Herausforderung. So geht es mir gerade mit dieser Aussage Jesu, die er an seine Jünger und somit an alle Christen richtet: „Ihr seid das Salz der Erde…“

Fakt ist, dass Jesus sagt, „ihr seid das Salz“ und nicht, „strengt euch an, salzig zu sein.“  Hier entdecke ich wieder dieses Geheimnis, dass Jesus nichts von uns verlangt, was er uns zuvor nicht geschenkt hat. Aber nun liegt es an uns, ob wir das bzw. uns investieren. Warum eigentlich? Weil Jesus diese Welt und jeden Menschen liebt und weil wir seine Liebe zu ihnen bringen sollen.

 

Um bei Jesu genialem Bild zu bleiben: Man kann die Erde mit einer Speise vergleichen, die mit ein wenig Salz schmackhaft gemacht wird. Der Christ ist also dazu berufen, seine Umgebung ständig wie eine Speise zu salzen. Das Salz, das aus dem Salzfass in die Speise gestreut wird, löst sich dabei auf. Das Salz, das im Salzfass bleibt, verliert seine Salzkraft und kann durch nichts wieder salzkräftig gemacht werden. Das Salz zur Zeit Jesu durfte nicht lange lagern, weil es Verunreinigungen enthielt und schnell fade wurde. Es musste daher zügig wieder aus dem Salzfass heraus in die Speisen hinein. So sollen auch wir Christen mitten hinein in die Welt. Wenn wir das nicht tun, wenn unser Christsein nur uns selbst dient, dann werden wir fade und kraftlos und unbrauchbar für Jesus. Das sind harte Worte, aber so sagt es Jesus.  

 

Was Jesus uns schenkt, was wir immer wieder empfangen, dient keinem Selbstzweck und ist nicht nur für uns selbst bestimmt. Wir sollen „arbeiten und wuchern“ mit dem Anvertrauten. Jesus will, dass wir das investieren, in die Welt hinein, in alle denkbaren Bereiche, in alle Beziehungen hinein. Wir sollen uns selbst hinein verschenken, wie das Salz, das sich in einer Speise auflöst. Dadurch wird sie schmackhaft und genießbar und verdirbt nicht.

 

Sonnhild Wagner

Photo by Jason Tuinstra on Unsplash

Kalenderwoche 6

 

NLB, 2.Mose 15:2: "2 Der Herr ist meine Kraft und mein Loblied; er hat mich gerettet. Er ist mein Gott, ich will ihn loben; er ist der Gott meines Vaters, ich will ihn preisen!"

 

In Exodus 15 finden wir ein ausdrucksstarkes Loblied über Gott.  Es ist ein Lied, dass Mose und die Israeliten gesungen haben, als sie aus allen Schwierigkeiten der Sklaverei in Ägypten befreit worden sind. Sie haben ihren großen Gott erlebt, wie er mit Macht zahlreiche Wunder getan hat und sie zu guter letzt trockenen Fußes durch das Rote Meer geführt hat.

Unter anderem hat Gott Krankheiten bei Mensch und Tier zugelassen, um Pharao klar zu machen:
Du bist nur ein Mensch, ich bin Gott ist allmächtig
und den Israeliten:
Ich bin Gott, der Dir in den Schwierigen Zeiten beisteht. Vertraue mir!

 

NLB, Hebräer 13:8: "8 Jesus Christus ist gestern, heute und in Ewigkeit derselbe."

Heutzutage haben wir Gott sei Dank nicht so krasse Vorkommnisse, wie sie Ägypten damals erlebt hat. Als Gott mit Ägypten fertig war, war es restlos ruiniert. Trotzdem machen wir uns heutzutage schnell Sorgen: Wie geht es weiter mit unserer Gesundheit, den ganzen Einschränkungen, finanzielle Einbußen, Einsamkeit, schwindenden Träumen und Zielen.

Dieses Loblied von Mose kann uns einen großen Anstoß dazu geben, Hoffnung in Gott zu haben. Wenn jemand eine ausweglose Situation  kennt, dann sind es die Israeliten dieser Zeit. Dieses Loblied ist Zeugnis davon, dass Gott stark ist. Ein Zeugnis, dass er die zu Ihm gehören nicht vergisst und dass wir Hoffnung in ihn haben haben können uns sollen. Es ist vor allem Vertrauen, dass Gott von uns möchte. Ganz praktisch auch jetzt mit Corona. Gott wird es gut machen, auch wenn wir das aktuell nicht sehen. Wir werden ihn loben können, denn er ist allmächtig und unser starker Helfer.

 

Daniel Schweigler

Photo by Gaurav D Lathiya on Unsplash

Kalenderwoche 5

 

NLB, 1.Mose 9:12-13:

" Und Gott sprach: »Ich gebe euch ein Zeichen als Garantie für den ewigen Bund, den ich mit euch und allen Lebewesen schließe:

Ich setze meinen Bogen in die Wolken. Er ist das Zeichen meines unumstößlichen Bundes mit der Erde."

 

Gott schließt ein Bund mit den Menschen. Bedingungslos. Einseitig. Zu unseren Gunsten. So ist unser Gott, er liebt ohne zu fordern, stirbt sogar am Kreuz für jeden einzelnen von uns, ohne dass wir es verdient haben.

Und darüber hinaus ist er derjenige, der uns seine Liebe immer wieder durch seine Kreativität in seiner wunderbaren Schöpfung zeigt.

Ist es nicht auffällig, dass gerade in so schwierigen Zeiten, in denen wir als Menschen gerade stecken, Gott uns einen außergewöhnlich schönen Sommer geschenkt hat, und jetzt einen schneereichen Winter? Für mich ist beides ein liebevolles Zeichen des Versorgerns, zwei Komponenten die ich persönlich wirklich sehr genieße und wofür ich Gott sehr dankbar bin.

Dass es nicht nur mir mit dem Schnee so geht, sieht man in dem Gedicht das mir zugeschickt wurde:

 

Wo der Himmel die Erde berührt…

Es fällt der Schnee ganz leis und sacht,

bedeckt Felder und Wälder mit weißer Pracht.

Eiskristalle und wunderschöne Sterne,

Kinder, Hunde – alle mögen sie gerne.

Unser Hund saust durch den Schnee so schnell er kann,

Dicke Kugeln werden gerollt- gibt es ein Schneemann?

Plötzlich ziehen dunkle Wolken empor,

die Sonne lugt nur noch ein wenig hervor.

Ein kräftiger Schneesturm kommt gezogen,

Doch am Himmel zu sehen : ein Regenbogen.

Ute Herrmann

 

 

Impuls: Daniel Schweigler

Photo by NOAA on Unsplash

Kalenderwoche 4

 

1. Samuel 17, 32-37: 

32"Niemand soll den Mut wegen dieses Philisters sinken lassen", sagte David zu Saul. "Dein Sklave wird hingehen und mit ihm kämpfen." 33 Aber Saul erwiderte: "Das kannst du nicht! Du bist ein junger Mann, und er ist von Jugend an im Kampf erprobt." 34 Da sagte David: "Dein Sklave hütete die Schafe für seinen Vater. Wenn dann ein Löwe oder Bär kam und ein Lamm aus der Herde packte, 35 lief ich ihm nach, schlug auf ihn ein und riss es aus seinem Rachen. Wenn er mich dann angriff, packte ich ihn am Bart und schlug ihn tot. 36 So hat dein Sklave Löwen und Bären erschlagen. Diesem unbeschnittenen Philister soll es genauso ergehen wie einem von ihnen. Denn er hat das Heer des lebendigen Gottes verhöhnt. 37 Und Jahwe", fuhr David fort, "der mich aus den Klauen von Löwen und Bären gerettet hat, wird mich auch aus der Hand dieses Philisters retten!" - "Gut", sagte Saul, "dann geh! Jahwe sei mit dir!" 

 

Diese Geschichte war im Kindergottedienst schon immer einer meiner Lieblingsgeschichten gewesen. Der kleine David kämpft gegen den Riesen Goliath. Und obwohl man von außen betrachtet dachte David hätte keine Chance, hatte dieser nicht die Spur von Angst. Mit Gott an seiner Seite fühlt er sich tatsächlich gewappnet in den Kampf zu ziehen. Ganz ohne Rüstung und Schutz, nur mit einer Steinschleuder bewaffnet. Und das Unmögliche passiert: David trifft den Riesen Goliath mit einer Steinschleuder am Kopf und besiegt so nicht nur den Riesen, sondern rettet das gesamte Volk vor den Philistern.

 

Als ich diese Geschichte nun meinen Kindergottesdienstkindern erzählte fragte ich mich und sie, was denn unsere Goliathe im Leben sind. Und sehr schnell fiel uns allen ein, was uns täglich Angst macht: Ein schlechter Traum, Mitschüler die einen ärgern, die Angst von der Schaukel zu plumpsen oder sich zu verbrennen.

Für mich ist der größte Goliath zur Zeit dieses Virus, das noch immer die ganze Welt in Atem hält. Es führt uns unsere größten Ängste tagtäglich vor Augen: Der eigene Tod oder den Tod von geliebten Angehörigen, gesundheitliche Einschränkungen, finanzielle Probleme, Arbeitslosigkeit, Glaubenskrise, Vereinsamung, Depression...

Und an dieser Stelle macht David den entscheidenden Unterschied. Er hat einen riesigen Goliath vor Augen und hat da wo die Angst ist pures Gottvertrauen. Aus der Erfahrung heraus, dass Gott ihn bewahrt hat fordert er dich und mich auf: Lass den Mut nicht sinken!

Mit Gott an unserer Seite verschwindet vielleicht nicht jeder Goliath sofort, aber unsere Angst kann verschwinden, Stück für Stück, sodass es einfacher wird mit unseren Goliaths zu leben. Das Gebet ist unsere Waffe, um nicht nur unsere eigenen Goliaths zu besiegen, sondern in der Fürbitte verbunden auch für unsere Geschwister einzustehen. Ich wünsche dir in dieser Woche, dass du dich deinen Ängsten voll Zuversicht stellen kannst.

 

Nina Freiburg 

Foto von Petr Ganaj von Pexels

Kalenderwoche 3

 

1. Mose 32:2-3: "Und Jakob zog weiter. Und es begegneten ihm Engel Gottes. Als Jakob sie sah, rief er: »Das ist Gottes Lager!« Und er nannte den Ort Mahanajim.[1]"

 

In diesen zwei Versen lesen wir von einer Begegnung zwischen Gott und Jakob. Sie befindet sich zwischen der fluchtartigen und ruppigen Verabschiedung von seinem Onkel Laban und der spannenden Begegnung mit dem nach seinem Leben trachten Bruder Esau.

Mir ist diese Begegnung noch nie aufgefallen, es gibt lediglich zwei Verse darüber und wir erfahren keine Details was genau passiert ist. Trotzdem muss es ein bedeutungsvolles Ereignis gewesen sein, schließlich benennt Jakob als Folge dessen diesen Ort „zwei Lager“ oder „Zuflucht“ (je nach Übersetzung).

 

Natürlich bin ich super neugierig und würde gerne wissen, was genau passiert ist. Aber was ich aus dieser Passage für mich schließen kann ist, dass Gott in der Vergangenheit so viel mehr Dinge getan und viel mehr Begegnungen mit Menschen gehabt haben muss, und lediglich die wichtigsten davon in der Bibel festgehalten sind. Für mich heißt das, dass alles das, was wir in der Bibel lesen können in Gottes Augen sehr wichtig ist dass wir es wissen. Daher möchte ich die für mich bislang langweilig erscheinenden Verse ganz neue betrachten und überlegen, warum Gott vielleicht andere Dinge nicht in die Bibel geschrieben hat, diese Verse aber darin sind.

 

Daniel Schweigler

Photo by Ken Cheung on Unsplash

Kalenderwoche 2

 

Alles Gute und Gottes Segen zu deinem Geburtstag.“ Das sagt man so schnell in einem christlichen Kontext und ohne wirklich darüber nachzudenken, oder? „Einen gesegneten Tag dir“, ist genau so eine häufig verwendete Klausel, eine Formel. Aber was hat es mit dem Segen auf sich?

Heute lese ich die Geschichte von Jakob und Esau. Erst erschleicht sich Jakob das Erstgeburtsrecht von Esau, später betrügt er seinen älteren Bruder sowie seinen Vater, um ja an den Segen des Erstgeborenen zu kommen. Und Jakob wurde infolgedessen auch überreich gesegnet, mit Gütern und Nachkommen. Nicht zuletzt sogar mit dem Erlöser der Welt in seiner Nachkommenschaft.

 

Ich glaube, es macht keinen Sinn Segen als eine Art magischen Spruch zu verwenden und genauso wenig lediglich als leere Floskel. Beides ist sicherlich nicht im Sinne von Gott. Aber wenn wir aus der bewussten Abhängigkeit von Gott leben, auf sein Eingreifen in unserem Alltag hoffen, ihm vertrauen und auf ihn bauen, dann bin ich davon überzeugt dass wir Segen erfahren. Dass wir erleben dürfen, was es bedeutet, gesegnet zu sein, Gott bei uns zu haben. 

Daniel Schweigler

Photo by Diya Pokharel on Unsplash

Kalenderwoche 1

 


Jahreslosung 2021: „Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ (Lukas 6, 36)

 

Der Vers der Jahreslosung findet sich im Lukasevangelium in der sogenannten „Feldrede“. Die meisten Sätze finden wir auch in der Bergpredigt im Matthäusevangelium. Jesus redet hier zu seinen Jüngern. Das, was er nun sagt, gilt ihnen. Und es gilt ebenso allen Christen.

Wenn ich das lese, was er hier und in dieser ganzen Rede von seinen Nachfolgern „verlangt“, dann möchte ich eigentlich gleich schon resignieren, weil ich mich damit total überfordert fühle. Das ist doch niemals zu schaffen! Aber dann fällt mir ein, dass ich ja im neuen Bund lebe, in dem ich durch Jesus gesegnet bin mit allem himmlischen Segen. Er selbst stellt mir all das zur Verfügung, was es zu einem Leben nach seinen Maßstäben braucht. Nicht umsonst beginnt er die Rede zu seinen Jüngern mit den Worten: „Glückseilig ihr Armen, denn euer ist das Reich Gottes.“ Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich versuche, das selbst hinzubekommen, was Jesus fordert. Aber wenn ich mir eingestehe, dass ich das nicht kann, dass ich arm bin vor Gott, dass ich IHN dazu brauche, dann kann er seine große Kraft in mir und durch mich entfalten. Dann stehe ich IHM mit meinem „Selber-Tun-Wollen“ nicht mehr im Weg. Er hat doch seinen Geist in mein Herz ausgegossen!

 

Als ob er mich daran erinnern will, habe ich für mich persönlich als Wort für dieses Jahr gezogen:

„Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“. (2. Kor. 12,9)

Ich möchte dieses Wort ganz persönlich für mich in Anspruch nehmen und ihn bitten, dass er das wahr macht in meinem Leben. Ich bin gespannt, was ich mit IHM erleben darf.

 

Sonnhild Wagner

Photo by Siora Photography on Unsplash

... und noch viel mehr Impulse ...

 

Die Impulse des Jahres 2020 sind weiterhin online und hier zu finden:

Februar bis Mai

Juni

Juli und August

September - Dezember